Superbike Lenker auf SV650x - Probleme mit den Stummeln

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Re: Superbike Lenker auf SV650x - Probleme mit den Stummeln

Beitrag#31 von Trobiker64 » 21.06.2018 12:38

Ihr habt Probleme ......... :roll:
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Re: Superbike Lenker auf SV650x - Probleme mit den Stummeln

Beitrag#32 von Martin1990 » 21.06.2018 13:10

Martin1990 hat geschrieben:Es sei denn natürlich Du musst dafür durch die ganzen Städte im Rhein-Ruhr Gebiet. Dann ist die Autobahn ratsamer, wobei sich dann auch nicht die Frage stellt, wie schnell man fahren darf...

Geht nicht um die Geschwindigkeit sondern um gleichbleibende Drehzahlen auf der BAB.

Aber ja LandstraĂźe geht auch im Falle der Eifel.
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Re: Superbike Lenker auf SV650x - Probleme mit den Stummeln

Beitrag#33 von IMSword » 21.06.2018 13:17

@tro
Das denk ich mir mehrfach täglich wenn ich (nicht nur)hier so lese.
Kaum macht man's richtig, schon funktioniert's
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Re: Superbike Lenker auf SV650x - Probleme mit den Stummeln

Beitrag#34 von saihttaM » 21.06.2018 15:38

Ich bin heute auch mal nur mit Daumen und Zeigefinger am Griff gefahren. Ist gar nicht so schlecht.
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Re: Superbike Lenker auf SV650x - Probleme mit den Stummeln

Beitrag#35 von Wiesl » 23.06.2018 5:33

Beim Einfahren scheiden sich sowieso die Geister und die Einfahrvorschriften der Hersteller wĂĽrde ich nicht ĂĽberbewerten.
Bei der MT-07 stand zum Beispiel in der Bedienungsanleitung man soll die vorgegebene maximale Drehzahl nicht dauerhaft überschreiten, bei der Suzuki steht wiederrum man soll die vorgegebene maximale Drehzahl nicht überschreiten. Habe sämtliche Motorräder eher nach dem Schema von Yamaha eingefahren, sprich Motor immer schön warm fahren und dann Feuer frei, eine permanente Überschreitung der vorgegebenen Drehzahl schafft man eh nur auf der Autobahn. Und die "Einfahrzeit" hat sich bei mir immer nur auf ein paar hundert Kilometer beschränkt und nach dem 1000km Service war der Fall sowieso erledigt. Mit dem Ergebnis das die Motoren immer vorzüglich gelaufen sind. :mrgreen:

P. S.: Habe Kupplungs- und Gasgriff gleich am Anfang soweit nach Vorne gedreht das die Handgelenke eine Linie mit den Armen bilden. Bergab mit abgewinkelten Handgelenk bremsen kann ziemlich schmerzhaft werden, die Erfahrhung habe ich gleich am Anfang gemacht.
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Re: Superbike Lenker auf SV650x - Probleme mit den Stummeln

Beitrag#36 von saihttaM » 23.06.2018 8:33

Wiesl hat geschrieben:Beim Einfahren scheiden sich sowieso die Geister und die Einfahrvorschriften der Hersteller wĂĽrde ich nicht ĂĽberbewerten.

Der Meinung bin ich auch. Aber wenn man von dem Thema anfängt, fängt auch meistens die Diskussion über Sinn- und Unsinnigkeit an. Deshalb habe in das nicht gemacht :grien:
Wiesl hat geschrieben:Bei der MT-07 stand zum Beispiel in der Bedienungsanleitung man soll die vorgegebene maximale Drehzahl nicht dauerhaft überschreiten, bei der Suzuki steht wiederrum man soll die vorgegebene maximale Drehzahl nicht überschreiten. Habe sämtliche Motorräder eher nach dem Schema von Yamaha eingefahren, sprich Motor immer schön warm fahren und dann Feuer frei, eine permanente Überschreitung der vorgegebenen Drehzahl schafft man eh nur auf der Autobahn. Und die "Einfahrzeit" hat sich bei mir immer nur auf ein paar hundert Kilometer beschränkt und nach dem 1000km Service war der Fall sowieso erledigt. Mit dem Ergebnis das die Motoren immer vorzüglich gelaufen sind. :mrgreen:

Genau so würde ich es auch machen. Einfach so fahren, wie sonst auch und die Drehzahlgrenze nicht permanent oder übermäßig überschreiten.
Ich denke, dass sie Leute durch die Vorgabe die Motoren viel zu vorsichtig einfahren.
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Re: Superbike Lenker auf SV650x - Probleme mit den Stummeln

Beitrag#37 von Rubberrabbit » 22.07.2018 10:56

Nun generell scheiden sich bei dem Thema die Geister, dass ist schon richtig. Ich denke der Mittelweg sollte passen! Wenn man das Bike/Auto zu zaghaft einfährt, ihm keine Drehzahlen angewöhnt, kriegt man einen faulen Motor. Laut Hersteller gibts sowas nicht, aber es ist auffällig, das gerade jene oft über mangelnde Leistung und träges Verhalten berichten, die eben meinen "bloß keine Drehzahl, bloß nicht überfordern". Auf der anderen Seite, halte ich aber absolut nichts von "Von Anfang an gaaaaassss, die modernen Motoren müssen nicht mehr eingefahren werden". Das ist auch Blödsinn (meine persönliche Meinung). Wer sieht wie viele bewegliche Teile sich in einem Motor anpassen müssen und welch thermische Belastung da herrscht, der weiß das man das Herz eines Kleinkindes nicht gleich zum 40 Kilometer Marathonläufer aufpumpen kann.

Generell hat man das doch auch im Gefühl, man merkt doch ob ein Bike/Motor will, ob er sich leicht tut oder noch "angestrengt wirkt"?! Bis 200/300 Kilometer lass ich das Bike in Ruhe und schön gleichmäßig rollen, danach wird eben ab und an mal angezogen, je nachdem wie sich die Lady dabei fühlt. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr! Wenn man das permanent steigert, ist nach dem 1000sender Kundendienst/Ölwechsel eigentlich die Welt in Ordnung. :wink:

Interessant wars bei den Supersportlern immer, wenn die Spunde meinten, ab vom Händler und Vollgas. Das gejammer wenn sie dann auf 1000 Kilometer über einen dreiviertel Liter Öl gesoffen hat, nahm ich immer mit einem Schmunzeln hin. 8)
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Re: Superbike Lenker auf SV650x - Probleme mit den Stummeln

Beitrag#38 von saihttaM » 22.07.2018 18:10

So sieht es nämlich aus. Schön warm fahren und dann auch mal ein bisschen Leistung abrufen. Nur halt die hohen Drehzahlen sein lassen.
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Re: Superbike Lenker auf SV650x - Probleme mit den Stummeln

Beitrag#39 von Wiederholungstäter » 03.08.2018 17:29

... ich wollte nur fahren, nie was ändern ... ;-)
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Re: Superbike Lenker auf SV650x - Probleme mit den Stummeln

Beitrag#40 von 2blue » 03.08.2018 18:06

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Re: Superbike Lenker auf SV650x - Probleme mit den Stummeln

Beitrag#41 von Wiederholungstäter » 03.08.2018 18:25

dann zitiere ich mal:

Hi,

also auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole - der Beitrag ist nach wie vor gültig und auf dem Prüfstand im Werk läuft ein Motor maximal 2-5 Minuten.

Das Einzige was sich beim Einfahren signifikant ändert ist das Dichtbild zwischen Zylinderwand, Kompressions/Minutenring und des Ölabstreifringpaktes - basta.

Wenn der Motor warm gefahren wird und dann "Feuer frei bekommt" ist das genau so falsch, wie das Vollgasgeben in tiefen Drehzahlen. Ersteres wird zur Folge haben, dass der Materialanpassungsprozess und das "leichte" Einschleifen der Ringe nicht richtig stattfindet (die Folge ist eine geringere Endkompression des Motors und ein nicht 100% funktionierendes Ă–labstreifringpakt), somit wird der Motor etwas Ă–l brauchen und nicht die (unter BerĂĽcksichtigung der Toleranzen des individuellen Motors) volle Leistung haben.

Das ist allemal besser wie das Eingeschmeichle lt. Vorschrift, aber eben nicht richtig. Die Gefahr beim Aufziehen aus niedrigsten Drehzahlen liegt darin, dass der Motor Volllast bekommt (prozentuale Lastanforderung bei aktueller Drehzahl im Bezug auf die maximal vorhandene Leistung bei aktueller Drehzahl) - das führt gerade beim Einfahren zu temporären Heat-Spots im Bereich der Ringe und Ringnuten und somit zu einem stärkeren Einschleifen der Ringe, was im wesentlichen der unterschiedlichen Materialausdehnungskoeffizienten der verwendeten Materialien geschuldet ist.

So schaut's aus und so erlebe ich das wöchentlich in der Firma und auch oft im Nebenjob in der Motorradschmiede.

BTW, nach 100-150KM ist alles erledigt und da muss auch das Ă–l raus!

Letztlich muss jeder selber entscheiden, wie das Moped eingefahren wird und ob er das nach Vorschlägen am Stammtisch so macht, oder ob eine fundierte Vorgehensweise zu Grunde liegt... Wir haben hier Motoren, die bis zu 12000KW und 80000Nm produzieren und die etwas mehr kosten als 100 Speedy's und ratet mal, wie die behandelt werden.

GruĂź Psycho

PS.... "wir" haben über Jahre getestet was die Fakten sind und anhand eines recht großen Dauertest (ZX-10R Bj. 2004-2006) konnte man anhand der Prüfstandsdiagramme sagen, wie der Motor eingefahren wurde (waren über 80 Maschinen, zu ca. 30 gab es Diagramme, sonst nur aussagen). Bsp.... 10 Serienmaschinen, 5 lt. Händlervorgaben, alle zwischen 145 und 150PS am Hinterrad und Ölverbrauch im Bereich von 100-350ml/1000km. "Richtig" eingefahren, all im Bereich von 155-160PS und kein messbarer Ölverbrauch. Die warmfahren und ab geht's Kisten (waren nicht so viele) lagen leistungsmäßig alle ganz oben, aber es sind auch einige gestorben.


GruĂź vom W.
... ich wollte nur fahren, nie was ändern ... ;-)
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